Gelenkblockaden lösen

...und überbewegliche, instabile Gelenke stabilisieren.
Osteopathie
Osteopathie wie wir sie verstehen:
Die Osteopahtie unterteilt den Körper didaktisch in verschiedene Systeme:
1) das parietale System: der Bewegungsapparat mit Muskeln, Gelenken, Knochen etc
2) das viszerale System: die Organe
3) das kranio-sakrale System: die Mobilität der Schädelknochen und ihr Einfluss auf den Körper
4) die pneumatischen Systeme: die verschiedenen Gasdrücke innerhalb des Körpers
5) die hydraulischen Systeme: der Rückfluss des venösen Blutes
6) das vegetative Nervensystem
Zwischen all diesen Systemen findet innerhalb des Körpers eine Interaktion statt und sie müssen in Folge dessen immer gemeinsam betrachtet und analysiert werden.
Unser Ausgangspunkt innerhalb der Behandlung ist folgende Grundannahme: im Falle eines viszeralen Problems, also der Organe, versucht der Körper, dieses Problem so weit wie möglich zu kompensieren.
Beispiel:
eine Person mit Blinddarmbeschwerden nimmt eine für den Rücken denkbar schlechte Schonhaltung ein, um die Darmregion zu schützen. Rückenschmerzen mit möglich folgenden Bandscheibenbeschwerden sind in diesem Moment zweitrangig.
Dieses drastische Beispiel aus dem Bereich der Akutmedizin ist in geringerem Ausmaß auch auf die meisten anderen Beschwerden übertragbar: die meisten Verletzungen und Gelenkbeschwerden entstehen, da der Körper versucht, die in ihrer Mobilität eingeschränkten inneren Organe zu unterstützen. So können z.B. ständig wiederkehrende Kniebeschwerden mit vergangenen Nierenentzündungen oder bronchialen Infekten einhergehen. Dies erklärt auch, warum Blockaden der Wirbelsäule („verrenkt sein“) häufig zurück kehren: die eigentliche Ursache (Bewegungsverlust der Organe) ist nicht behoben, so dass der Körper die Kompensation stets auf's Neue aufbaut. Oder die Beschwerden „springen“: wird dem Körper eine Kompensationsmöglichkeit genommen, sucht er sich eine neue, an einer anderen Stelle im Körper.
Trotz unauffälligen Laborbefunden ist nahezu jeder Körper von mehr oder weniger auffälligen Mobilitätseinschränkungen der Organe betroffen. Diese entstehen z.B. nach Entzündungen oder Operationen. Aber auch die ganze Umwelt hat Einfluss auf unser Inneres. So können z.B. bestimmte Nahrungsmittel oder chemische Bestandteile der Luft oder in Kleidungsstücken den Körper überlasten.

